Probleme mit der künstlichen Beatmung während der Narkose sind ein zentrales Thema des Anästhesisten. Deshalb führt das Airway - Team regelmäßiges Training sowohl im Arbeitsalltag als auch in Workshops und Fortbildungen innerhalb unserer Abteilung durch.
Somit garantieren wir dem Patienten einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Schwierigen Atemweg nach dem letzten Stand der Wissenschaft.
Was ist der „schwierige Atemweg“?
Eine Vollnarkose ist verbunden mit einem durch die Narkosemittel verursachten Atemstillstand. Zur Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgung ist deshalb die künstliche Beatmung über einen Kunststoffschlauch (Tubus) nötig.[
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Durch anatomische Unregelmäßigkeiten (z.B. Tumor, Kieferfehlstellungen etc.) kann das Einbringen dieses Tubus in die Luftröhre schwierig bis unmöglich sein.
Die Folgen reichen vom Absagen der Operation bis zu Verletzungen im Halsbereich und im Ernstfall Dauerschäden durch Sauerstoffmangel.
Auch adipöse Patienten stellen diesbezüglich eine Risikogruppe dar und können durch die enge Zusammenarbeit mit unserer
Anästhesieambulanz frühzeitig über die Möglichkeiten verschiedener Narkoseverfahren aufgeklärt werden.
Für alle diese Patienten wenden wir die sicherste Intubationstechnik, nämlich fiberoptisch bei erhaltener Eigenatmung, an.
Trainingsangebot für unsere Ärzte und Schwestern:
jährlich 6 Workshops:
es wird an Puppen geübt: Airtraq, Larynxtubus, Miller – und McCoy-Spatel,
Doppellumentubus, Notkoniotomie sowie
fiberoptische Intubation nasal, oral und über die
Larynxmaske.
jährlich andere thematische Schwerpunkte
Anmeldungen per email an isabelle.meisert@wienkav.at
Links: