Intensivbettenstation 3 - Toxikologische Intensivstation (IBST3)
Ort: WSP, Pav. 16
Ärztl. Leitung: OA Dr. Stephan Pöchacker
Stellevertretung: OA Dr. Stephan Lang
ÄrztInnenteam: OA Dr. Gerald Raab, OA Dr. Rainer Schmid, Dr. Isabelle Meisert, Dr. Robert Mosser
Pflegeleitung: DGKS Ingrid Auer
Stellvertretung: DGKS Gabriele Kolacek
Tel:
+43 1 49150 4030 Station
+43 1 49150 4036 Pflegeleitung
Fax:
+43 1 49150 4039
Die Toxikologische Intensivstation
Die „Entgiftungsstation“ des Wilhelminenspitals wurde im Februar 1977 im Auftrag des damaligen Gesundheitsstadtrates Dr.Alois Stacher eröffnet, um in Wien eine zentrale Überwachungs- und Behandlungseinheit für betrunkene und vergiftete Patienten bereitzustellen.
Da insbesondere unter den vergifteten Patienten ein sehr hoher Anteil an depressiven Patienten besteht, die Medikamente in selbstmörderischer Absicht einnahmen, werden diese Patienten in enger Zusammenarbeit mit einem psychiatrischen Liaisondienst geinsam betreut. Weiters besteht eine Zusammenarbeit mit dem Spitalsverbindungsdienst Contact der Drogenhilfe Wien.
1997 wurde die „Entgiftungsstation“ zur TOXIKOLOGISCHEN INTENSIVSTATION mit 6 Intensivbetten aufgewertet. Seit 2005 ist die Station in einem eigenen Pavillon des Wilhelminenspitals untergebracht.
Die Toxikologische Intensivstation (IBST3) ist derzeit die einzige auf die Behandlung von akut schwer vergifteten Patienten spezialisierte Intensivstation in Österreich. Alle intensivmedizinischen Maßnahmen (z.B. Beatmungstherapie, Nierenersatzverfahren und invasives hämodynamisches Monitoring) sind ebenso wie an den anderen Intensivstationen des Wilhelminenspitals angewandte Verfahren.
Die Station hat sich als klinisches Kompetenzzentrum in der Therapie von akuten Vergiftungen etabliert, steht in enger Zusammenarbeit mit der VIZ (VergiftungsInformationsZentrale) und präsentiert ihre ärztliche und pflegerische Erfahrung in der Betreuung dieser Patienten durch Schulungen, Vorträge und regelmäßige Präsentationen auf nationalen und internationalen Kongressen.
Informationen für Angehörige und Besucher:
| Besuchszeiten täglich: |
14:00 bis 15:00 |
| |
18:00 bis 20:00 |
in Einzelfällen nach individueller Vereinbarung
Ein Mitglied Ihrer Familie bzw. Ihrem Freundeskreis liegt auf der Intensivstation, wo sich ÄrztInnen, Pflegepersonen und Physiotherapeuten um die medizinische und pflegerische Betreuung Ihres Angehörigen annehmen.
Wir verstehen Ihre Sorgen und Ängste und es ist uns ein großes Anliegen Ihre Angehörige optimal zu betreuen, deshalb bitten wir Sie sich an einige Richtlinien der Station zu halten:
Während Ihres Besuches können Sie mit der/dem diesthabenden ÄrztIn/Arzt sprechen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass nur an nächste Angehörige Auskunft erteilt werden kann.
Telefonische Auskunft wird grundsätzlich keine erteilt, in Ausnahmefällen jedoch in der Zeit von 8.00 – 8.30 Uhr.
Ihr Besuch ist für die Genesung des Patienten wichtig. Um Ihren Angehörigen nicht zu überanstrengen bitten wir Sie, dass nicht mehr als 2 Besucher gleichzeitig anwesend sind.
Ärztliche und pflegerische Betreuung kann auch in den Besuchszeiten notwendig sein. Wir legen großen Wert auf die Privat- und Intimsphäre der Patienten. Bitte haben Sie Verständnis, dass dadurch Wartezeiten für Sie entstehen können oder wir Sie bitten das Zimmer kurz zu verlassen.
Sollten Sie noch Fragen, Wünsche oder Anregungen haben wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.
Links:
Toxikologische Abteilung der II. Medizinischen Klinik der Technischen Universität München
www.toxinfo.org
EAPCCT
European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists
http://www.eapcct.org
download Skriptum Intoxikationen
www.a-k-n.at
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