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Impressum

 
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Intensivstationen > Intensivbettenstation 1
Intensivbettenstation 1

Bereich: Intensivbettenstation 1 (IBST1)
Ort: Pav. 30, Ebene C

Ärztl.Leitung: OA Dr. Andrea Lenhart-Orator
Stellvertreter: OA Dr. Sabine Heil
ÄrztInnenteam: Dr. Jacqueline Cup
Dr. Christiana Mayerhofer
Dr. Veronika Srna
Dr. Anton Bambacek
Dr. Richard Girtler

Pflegeleitung: DGKS Doris Kainz
Stellvertretung:

Tel.:
+43 1 49150 4025 Arzt
+43 1 49150 4020 Pflegeleitung
+43 1 49150 4021 Station
Fax:
+43 1 49150 4029

Allgemeine Informationen:

Intensivmedizin bedeutet die Überwachung, Behandlung und Pflege
sogenannter „kritisch kranker“ Patienten unter Ausschöpfung aller therapeutischen Möglichkeiten einschließlich des temporären Ersatzes gestörter oder ausgefallener vitaler Organfunktionen, gleichgültig aus welcher Ursache.
Das Ziel ist, diese Patienten mittels hohem technischem und personellem Aufwand über diese kritische Phase ihrer Krankheit am Leben zu erhalten, mit der realistischen Perspektive, dass sie danach wieder eine für sie akzeptable Lebensqualität für eine entsprechende Zeitspanne erlangen.

Die Station verfügt über 8 Behandlungspositionen, 2 davon in Isolierräumen zur Behandlung von Patienten mit besonders infektiösen Erkrankungen (z.B. MRSA) oder mit reduzierter Abwehr (Immunsuppression), deren Therapie unter anderem spezielle Hygienemaßnahmen erfordert.
Jede Position beinhaltet eine Monitorausstattung zur kompletten intensivmedizinischen Überwachung (EKG, Sauerstoffsättigung im Blut, Blutdruck, zentraler Venendruck etc.) sowie einen Respirator zur Beatmung.
Zur Nierenersatztherapie stehen Hämofiltrationsgeräte zur Verfügung.
Zur erweiterten Kreislaufüberwachung verwenden wir sowohl invasive Verfahren (z.B: Rechtsherzkatheter) als auch nicht invasive Verfahren (Herzultraschall -TTE und TEE).

Traditionell werden an der Intensivbettenstation 1 Patienten von allen Abteilungen des Wilhelminenspitals und auch von auswärtigen Abteilungen übernommen. Ungefähr die Hälfte sind sogenannte „internistische“ Patienten mit Lungenversagen, Herz-Kreislauferkrankungen und Sepsis, aber auch neurologischen Erkrankungen. Die andere Hälfte der Patienten rekrutiert sich aus dem Bereich aller chirurgischen Abteilungen mit Sepsis, nach schweren Verletzungen oder großen Operationen vor allem der Gefäß/ Aortenchirurgie, der Bauchchirurgie, Urologie, Gynäkologie oder plastisch-rekonstruktiven Chirurgie.
Nahezu 85 % aller Patienten werden akut und ungeplant aufgenommen, 74 % müssen beatmet werden.

Informationen für Angehörige und Besucher:
 
Besuchszeiten täglich: 14:00 bis 14:30
  18:00 bis 18:30

Das Team der Intensivstation besteht aus verschiedenen Berufsgruppen: Neben den ÄrztInnen (FachärztInnen für Anästhesie und Intensivmedizin) und dem diplomierten Krankenpflegepersonal (mit Zusatzausbildung Intensivmedizin) arbeiten mit und an dem Patienten noch Physiotherapeuten, bei Bedarf auch Logopäden und Psychologen.
Ärzte aus allen erforderlichen Fächern werden beigezogen, bzw. liegt bei einem operierten Patienten die Behandlung der Grundkrankheit beim jeweiligen Operateur.


Wir, das gesamte Team der Intensivstation, sind uns auch der Belastung der Angehörigen in dieser Ausnahmesituation sehr bewusst.

Wir sind rund um die Uhr mit allen Kräften und hohem technischen Aufwand um die Behandlung und Pflege der Patienten bemüht.

Die Geräte sind mit Alarmen ausgestattet. Alle lebenswichtigen Funktionen werden zusätzlich an zentralen Monitoren an den Arbeitsplätzen der Pflege und der Ärzte und im Sozialraum aufgezeichnet, sodass im Bedarfsfall sofort reagiert werden kann, auch wenn sich im Augenblick niemand direkt neben dem Patienten befindet.

An einer offenen Kommunikation mit Angehörigen sind wir grundsätzlich sehr interessiert

Auskunft über den aktuellen Zustand:
Persönlich bei der Aufnahme des Patienten und während der Besuchszeit,
Telefonisch für einen nächsten Angehörigen täglich auch 08:00 – 08:30 unter 4025.

Der technische Fortschritt hat in den letzten Jahren insgesamt zu einer erheblich verbesserten Prognose von Patienten mit sehr ausgedehnten Operationen, schwersten Verletzungen und hohem Lebensalter geführt. Dennoch sind auch diesem Grenzen gesetzt. Um die Entscheidung zwischen dem intensivmedizinisch Möglichen und der für den jeweiligen Patienten bestmöglichen Behandlung unter Erhaltung seiner Würde sind wir stets bemüht.